Stand: 30.11.2014


Deutsche Modell-Truck-Meisterschaft



Ausschreibung A


Verantwortlich: Paul Matthias,

Tel.: 05195 7259,

Mail: malthias1@aol.com


Maße und Daten der Aufgaben zum Geschicklichkeitsparcours

Die maximale Fahrzeit beträgt 06:30[mm:ss]. Bei einer Überschreitung der Fahrzeit, werden je 1sec 0,2 Strafpunkte gegeben. Bei Punktegleichheit in der Gesamtpunktzahl entscheidet die Fahrtzeit.

Die maximale Teilnehmerzahl bei 2 Veranstaltungstagen ist auf ___/___ begrenzt. Pro Verein können maximal ___/___ Teilnehmer gemeldet werden.


  • Sollten Parcoursfahrzeuge eines Vereins eingesetzt werden, dürfen die Mitglieder dieses Vereins nicht damit fahren.

  • Der Teilnehmer muss an einem vorgegebenen Standort stehen.

  • Das Betreten und Befahren des Parcours geschieht auf eigene Gefahr.

  • Das Parcourspersonal darf sich am Geschicklichkeitsfahren beteiligen.

  • Für Schäden wird keine Haftung übernommen.

  • Der Standpunkt ist ein Standpunkt und kein Hock-, Knie- oder Sitzpunkt.

  • Vor Abfahrt, Durchfahrtshöhe (Aufgabe 3) und Breite (Aufgabe 2) einstellen.

  • Jeder Teilnehmer/in kann nur einmal pro Kategorie eine Geschicklichkeitsfahrt durchführen. Dies ist unabhängig davon, in wie vielen Vereinen, Clubs oder Interessengemeinschaften diese Person sich befindet.

  • Für den Junior-Cup gilt, dass die Teilnehmer nicht älter als 16 Jahre alt sein dürfen.

  • Der Ausrichtende Verein sollte nicht in Folge um den Titel fahren, es sei denn:

Es haben sich nur zwei weitere Vereine um die Meisterschaft angemeldet.

Der ausrichtende Verein hat ein Jubiläum zu feiern, welches er mit der DM kombinieren möchte.

  • Gewinner des Junior-Cups dürfen kein weiteres mal antreten.

  • Anmeldungen für den Fahrparcours haben zu einem vom Veranstalter festgelegten Termin zu erfolgen.

  • Anmeldungen am Veranstaltungstag können nur unter Vorbehalt angenommen werden (Kapazität, Zeitmangel).

  • Der Veranstalter hat sich um die Organisation des Parcours und den damit verbundenen Verpflichtungen zu kümmern.

  • Die Pokalausgabe sollte um 16:00 Uhr beginnen.

  • Jeder teilnehmende Verein hat mindestens einen Bewerter und Schiedsrichter zu stellen



Für alle Aufgaben gilt:

Verlassen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gilt als Aufgabe ausgelassen!



Folgende Aufgaben sind zur Bewertung durchzuführen:


Aufgabe 1 Bügeltor

Die Bügel müssen einen Abstand von 5 mm voneinander haben. Das ganze Bügeltor sollte auf einem stabilen Fuß stehen.

Das Bügeltor ist so anzufahren, dass der große Bügel durch das Fahrzeug in Fahrtrichtung ohne anzuhalten, aus seiner Ruhestellung gebracht wird.



Aufgabe 2 Tonnendurchfahrt

Die Haltelinie muss 20 mm breit sein. Die Tonnen sollten aus einem stabilen Material gefertigt sein und müssen 20 cm hinter der Haltelinie stehen. Wenn Merkmale auf dem Untergrund auszumachen sind, dann sollte die ganze Aufgabe auf einer Gummimatte oder ähnlichem Material aufgebaut werden.

Auf der Haltelinie mit beiden Vorderrädern halten. Anschließend die Tonnen durchfahren, ohne sie zu berühren.



Aufgabe 3 Höhendurchfahrt

Der untere Bügel muss 10 mm Abstand vom oberen Bügel haben. Die Höhendurchfahrt sollte auf einem stabilen Fuß stehen.

So durchfahren, dass bei der Durchfahrt nur der untere Bügel berührt wird.



Aufgabe 4 Arbeitsgrube

Die Haltelinie muss 20 mm breit sein. Die Grundplatte muss 50 cm lang und die Durchfahrt muss 22 cm breit sein. Die Grundplatte der Arbeitsgrube sollte aus einer dünnen Platte bestehen, die an den Auffahrseiten abgeschrägt sind. Die Seitenkanten sollten lose aufliegen, um eine Berührung besser sichtbar zu machen.

Das Fahrzeug über die Grube fahren, ohne die Seitenkanten mit den Rädern zu berühren. Die Zugmaschine, in einem Zug, mit den Vorderrädern auf die Haltelinie stellen.



Aufgabe 5 Abstand halten

Der Untergrund sollte so beschaffen sein, dass die Teilnehmer sich keine evtl. Markierungen oder Punkte merken können. Die Aufgabe muss im rechten Winkel zur Aufgabe 6 (Parkbox) stehen.

Das Fahrzeug ist im Abstand von 1 Meter vor der Barriere anzuhalten. Das Fahrzeug muss in einem Zug zum geschätzten Punkt gefahren werden.


Aufgabe 6 Parkbox

Die Markierungslinie muss 20 mm breit sein. Die Parkbox muss auf einer Unterlage aufgezeichnet sein, um ein gleichmäßiges Aufstellen der Pylonen zu gewährleisten. Der Zwischenraum der Pylonen sollte nicht mehr als 30 mm betragen. Die Parkbox muss 10 cm länger als die Parcoursfahrzeuge und 30 cm breit sein.

Von der Aufgabe 5 rückwärts in einem Zug einfahren und mit den Rädern der Vorderachse die Markierung überfahren. Durch vorwärts fahren bzw. rangieren, wird eine neuer Versuch eingeleitet.

Aufgabe 7 Bordstein

Der Bordstein sollte etwa 1,5 Meter lang und dessen Umriss muss auf dem Boden markiert sein. Als Bordstein könnte eine Holzleiste 20 mm x 5 mm gute Dienste leisten.

Das Fahrzeug ist in einem Zug, im Abstand von weniger als 20 mm vom Bordstein, abzustellen. Anhalten gilt als rangieren.


Aufgabe 8 Spur fahren

Die Spurgasse muss auf einer Unterlage aufgezeichnet sein (falls Pylonen verwendet werden) um ein gleichmäßiges Aufstellen zu gewährleisten.

Das Fahrzeug ist, ohne anzuhalten durch die Spurgasse zu fahren, ohne die Seitenmarkierung zu berühren.


Aufgabe 9 Slalom fahren

Der Slalomkurs muss auf einer Unterlage aufgezeichnet sein, um das Aufstellen der Pylonen in gleicher Position zu gewährleisten. Der Kurs muss ein "S" darstellen.

Das Fahrzeug ist ohne zu rangieren so zu steuern, dass keine Pylonen umgeworfen oder berührt werden.


Aufgabe 10 Plakette

Die Plakette muss einen Durchmesser von 30 mm haben und sollte festgeklebt sein.

Mit einem Vorderrad auf der Plakette halten. Welches Vorderrad auf der Plakette zum Stehen kommt, muss der Veranstalter vor Beginn festlegen (evtl. Platz bedingtes Anfahren).


Aufgabe 11 Halten in der Zielbox

Die Haltelinie muss 20 mm breit sein. Die Zielbox sollte mittels Klebestreifen markiert, muss wenigstens 1 Meter lang und sollte etwa 30 cm breit sein.

Das Fahrzeug in einem Zug, so in die Zielbox fahren, dass beide Vorderräder auf der Haltelinie stehen. Nach Überfahren der Haltelinie ist die Zeit anzuhalten und den Parcours als Durchfahren zu bewerten.


Parcoursfahrzeuge:


Die Sattelzugmaschine

sollte ein Zwei-, oder Dreiachser Frontlenker mit Doppelbereifung sein und Wedico Abmessungen haben.

Der Auflieger sollte ein Zwei-, oder Dreiachser im Wedico Standard mit einem Container (750 mm lang) sein.


Die Gliederzugmaschine

muss ein Dreiachser mit Doppelbereifung ( Schleppachse einzeln bereift ) sein und Wedico Abmessungen haben. Es sollte ein Frontlenker sein.

Der Anhänger muss ein Zweiachser mit Doppel-, oder Breitbereifung im Wedico Standard sein. Es sollte einen Kastenanhänger (400 mm lang) haben.


Die Antennen der Parcoursfahrzeuge sollten so weit wie möglich rechts außen angebracht werden, um bei der Höhendurchfahrt eine Berührung auszuschließen.



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